Elieser Wiesel oder auch Elie Wiesel genannt, ist ein Überlebender des Holocaust, der bis zu seinem Tod als Schriftsteller Werke über dieses Thema schrieb und im Jahre 1986 einen Friedensnobelpreis erhielt.

Das ist seine Geschichte:

Elie Wiesel wurde am 30 September 1928 in Rumänien geboren. Er wuchs in einem jüdisch-orthodoxen Umfeld auf.

Anfang des Jahres 1944 wurde sein Geburtsort Sighet zum Getto erklärt. Elie Wiesel und seine Familie mussten Zwangsarbeit leisten und wurden nach Auschwitz deportiert. Elie Wiesels Schwestern und Mutter wurden während der Zeit in Auschwitz ermordet. Nachdem Elie Wiesel und sein Vater nach Auschwitz Monowitz gebracht worden waren, wurden sie später nach Buchenwald verlegt.

Kurz bevor Elie Wiesel im April 1945 befreit wurde, starb sein Vater. Nach dieser Befreiung ging der damals sechzehnjährige mit dem Kinderhilfswerk nach Paris und studierte Philosophie, französische Literatur und Psychologie an der Sorbonne, einer französischen Universität. Während der fünfziger Jahre konnte Elie Wiesel seine Erfahrungen während des Holocaust erstmals in Form einer Zeugenaussage, die später im Jahr 1958 als „Nacht" berühmt wurde, in Worte fassen. Elie Wiesel zog 1956 in die USA und schieb Romane, Dramen und theologische und politische Essays, um an die Opfer der Shoah zu erinnern.

Elie Wiesel unterrichtet Literatur an der Universität und berät als Vorsitzender der Washingtoner Holocaust-komission Präsidenten wie Jimmy Carler und Ronald Reagen.

Im Jahre 1986 erhält er für sein Engagement für Menschenwürde, Frieden und Völkerverständigung einen Friedensnobelpreis, er besuchte auf Einladung von US-Präsident Barack Obama die Gedenkstätte Buchenwald und erhielt 2014 das grosse Bundesverdienstkreuz.

Am 2. Juli 2016 stirbt Elie Wiesel nach einer schweren Krankheit.